St. Vitus

Die ursprünglich ab dem Jahre 1443 erbaute Pfarrkirche wurde nach dem Einsturz des einstigen Kirchenturmes ab dem Jahr 1768 unter der Aufsicht des Baumeister Franz Anton Kirchgrabner wieder aufgebaut. Die neue Kirche wurde wieder dem Schutze des heiligen Vitus geweiht und am 11. Juni 1783, d.i. Pfingstmittwoch, durch den Weihbischof von Augsburg, Johann Nepomuk, Freih. von Ungelter, Bischof von Pell, konsekriert. Das Patrozinium ist am Vitustage, d.i., der 15. Juni.

 
Das Schiff der schönen und geräumigen Kirche als zentraler Hauptraum mit Kuppel über wellig einschwingender Kämpferlinie ist eine Nachbildung der Ettaler Rotunde und ein Rest barocker Dynamik, in welche der kurfürstlich-bayrische Hofmaler Christian Wink vom Jahre 1773 bis 1779 in prachtvollen Bildern, insbesondere im Deckenfresko, das Martyrium des heiligen Vitus malte, der auch mit der Gloriä dieses Heiligen in gleicher Weise die Kuppel des Chores schmückte. St. Vitus besitzt insgesamt fünf Altäre: der Hochaltar, der Kreuzaltar, der Schutzengelaltar, der Gefangenschaftsaltar und der St. -Anna-Altar. Die Weihwasserbecken an den beiden Eingängen zur Pfarrkirche stammen von alten Grabstätten her.